Schärfen Sie Ihr Online-Profil mit einer individuellen Internet-Adresse

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Das Herausstechen aus der Masse hat sich in der von Wettbewerb gekennzeichneten Geschäftswelt als das Erfolgsrezept herausgestellt. Bisher war dies beim Online-Auftritt jedoch nur begrenzt möglich. Ein großes Hindernis stellte die starre Regelung bei der Vergabe von Endungen für Internet-Adressen dar, heimische Unternehmen mussten meist mit .at- oder .com-Endungen vorliebnehmen. Doch damit hat es nun ein Ende: Die internationale Organisation zur Verwaltung von Internetdomains ICANN hat den Weg für die Zulassung von individuellen Endungen für Firmenadressen frei gemacht.

Bisher waren Internet-Adressen auf wenige inhaltliche Endungen wie .com für kommerzielle Anbieter oder auf Länderkennungen wie .at für Österreich begrenzt. Die Wahl eines einprägsamen Namens für die eigene Internet-Adresse ist dadurch schnell an Grenzen gestoßen. Die derzeit lediglich rund 270 verschiedenen Domain-Namen dürften daher mit der ICANN-Entscheidung schon bald erheblichen Zuwachs bekommen.

"Es handelt sich um die größte Veränderung, seit es das Internet gibt", so ICANN-Chef Peter Dengate Thrush. Besonders relevant sind die neuen individuellen Adress-Endungen für Konzerne mit speziellem Interesse an Kundenbindung. Der Kreativität sind jetzt keine Grenzen mehr gesetzt – möglich ist alles, von lecker.essen bis tango.tanzen. Der Wiedererkennungswert der Homepage erhöht sich damit in hohem Maß – eine große Marketing-Chance für Unternehmen, eine gezieltere Positionierung im Internet rückt damit in greifbare Nähe.

Zunächst müssen jedoch erst Registrierungsstellen von ICANN mit der Befugnis zur Vergabe von individuellen Adress-Endungen ausgestattet werden. Interessierte Firmen sollten gewünschte Eintragungen dennoch umgehend in Angriff nehmen, denn die angehenden Registrierungsstellen bieten bereits jetzt die Möglichkeit zu Voranmeldungen. Nur so können Unternehmen sicherstellen, dass ihnen "ihre" Adress-Endung nicht vor der Nase weggeschnappt wird.