Service und Hilfe  

Sicherheitsinformationen

RufzeichenIm Moment sollten Sie ganz besonders aufmerksam beim Bearbeiten Ihrer E-Mails sein, denn es gehen immer wieder Phishing Attacken um. Kriminelle versuchen mit getarnten E-Mails an Ihre Webmail Benutzerdaten und Passwörter zu kommen.

 

Aktuelle Information:

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Diese E-Mails geben als Absender teilweise eine ...@utanet.at-Adresse an, die in jedem Fall gefälscht ist. Grundsätzlich gilt, dass wir Sie weder per E-Mail um die Bekanntgabe Ihrer Daten bitten, noch schreiben wir Sie auf Englisch an.

Bitte löschen Sie daher sofort dieses E-Mail und geben Sie auf keinen Fall Benutzerdaten oder Passwörter weiter. Das gilt natürlich auch für Kontodaten oder sonstige persönliche Daten!

Im Folgenden erhalten Sie Informationen zu Phishing und allgemeine Ratschläge, wie Sie sich vor Spam und Viren-E-Mails schützen können.


Phishing

Was ist Phishing?

Phishing werden Versuche genannt, über gefälschte WWW-Adressen an Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen. Der Begriff ist ein englisches Kunstwort, das sich an fishing (englisch für: Angeln, Fischen), evtl. in Anlehnung an Phreaking auch password fishing, bildlich das "Angeln nach Passwörtern mit Ködern", anlehnt. Phisher geben sich als vertrauenswürdige Personen aus und versuchen, durch gefälschte E-Mails an sensible Daten wie Benutzernamen und Passwörter für Online-Banking oder Kreditkarteninformationen zu gelangen. Phishing-E-Mails fordern den Empfänger auf, per Antwort-E-Mail oder auf einer präparierten Webseite oder am Telefon geheime Zugangsdaten preiszugeben.


Spam

Was ist Spam?

Als Spam oder Junk (englisch für: Abfall oder Plunder) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden oder werbenden Inhalt haben. Dieser Vorgang wird Spamming oder Spammen genannt, der Verursacher Spammer.

Auswirkungen durch Spam

Spam verursacht im System der weltweiten Kommunikation erheblichen Schaden. Dieser ist vor allem auf die zusätzliche Datenmenge und den Aufwand der damit verbundenen überflüssigen Bearbeitung zurückzuführen.

  • Das Aussortieren und Lesen von Spam kostet Arbeitszeit.
  • Spamfilter müssen beschafft und gewartet werden.
  • Da Unternehmen wie wir ihre Leitungen typischerweise nicht nach Zeit, sondern nach übertragener Datenmenge abrechnen, entstehen Kosten für jedes Byte Spam, das übertragen wird.
  • Die Bearbeitung der Mails kann zu einem Ausfall oder zu einer Verlangsamung des erwünschten Mailverkehrs führen. Die Kompensation der Belastung erzeugt wiederum Kosten für neue leistungsfähigere Hardware.
  • Bei Fax-Spam entstehen Kosten durch den Verbrauch von Papier und Tinte beziehungsweise Toner.

Maßnahmen, um sich direkt vor Spam zu schützen:

Wird für ein öffentliches Forum eine E-Mail-Adresse benötigt, lohnt es sich, Wegwerf-E-Mail-Adressen mit einem internen Zähler und einer zeitlich beschränkten Gültigkeit anzulegen.

Da die meisten E-Mail-Adressen aus dem Internet von sogenannten Address-Harvestern (englisch für: Erntemaschine) automatisch aus den Foren, Usegroups und Webseiten extrahiert werden, verspricht es einigen Erfolg, dort keine Adressen zu nennen oder die Adressen so zu verschleiern, dass sie von den Address-Harvestern nicht erkannt werden. Dazu wird die E-Mail-Adresse so manipuliert, dass sie nur von Menschen, nicht aber von Maschinen verstanden wird. Beispielsweise wird statt mustermann@provider.at die Adresse mustermannXYZ@provider.at (entferne XYZ) angegeben. Einfache Robot-Programme erkennen die Manipulation nicht und die E-Mail-Adresse mustermann@provider.at bleibt spam-frei. Die häufig empfohlene Unicode-Kodierung der Zeichen in der Form a@b.c und auch das Ersetzen des @ durch (at), [at] oder ähnlichen stellt für Adresssammler kaum ein Hindernis dar, da beispielsweise der Kommandozeilen-fähige Browser Lynux die Adressen korrekt auslesen bzw. nach verschiedenen Schreibweisen des @ suchen kann. Allerdings hilft es gegen viele einfach gestrickte Adress-Sammler.

Spambekämpfung

Auch unser Spamfilter steht Ihnen jederzeit und kostenlos zur Verfügung. Sobald Sie diesen in der Myzone für Ihren E-Mail Account aktiviert haben, werden alle Ihre E-Mails maschinell bewertet. Der Spamfilter versucht auf Grund dutzender Kriterien festzustellen, mit welcher Wahrscheinlichkeit es sich um unerwünschte Werbe-E-Mails handelt. Für jedes zutreffende Kriterium vergibt er Punkte. Sobald die Punktesumme aller zutreffenden Kriterien einen bestimmten Schwellwert übersteigt wird die E-Mail als Spam markiert.

Folgende Informationen werden in zusätzlichen Kopfzeilen ("Header") weitergegeben:

  • X-Spam-Checker: SpamAssassin Versionsnummer on hostname.utanet.at
    Dieser Header zeigt an, daß die E-Mail von unserem Spamfilter bearbeitet wurde.
  • X-Spam-Status: ....
    Enthält Informationen, ob es sich um Spam handelt oder nicht, welche Punktesumme erreicht wurde und den Schwellwert.
  • X-Spam-Level: .....
    Enthält für jeden ganzen Punkt ein "x". Dies ist praktisch, um zB. hier im Webmail Filterregeln zu definieren.
  • Sollte der Schwellwert überschritten worden sein, wird der Betreff mit **SPAM** (Score:Punkte) markiert und weitere Header hinzugefügt:

    - X-Spam-Flag: YES
    Eine eindeutige Kennzeichnung, daß es sich um Spam handelt.

    - X-Spam-Report: .....
    Detailierte Beschreibung, welche Kriterien zugetroffen haben und wie viele Punkte dafür vergeben wurden.

Die E-Mail ansich bleibt jedoch in jedem Fall unverändert.


Viren

Was sind Viren?

Unter dem Begriff Virus werden umgangssprachlich verschiedene Arten von digitalen Schädlingen verstanden. Dazu gehören hauptsächlich Computer-Viren im eigentlichen Sinne, Würmer und Trojaner, wobei die Zuordnung zu einer Gattung aufgrund der überlappenden Charakteristika nicht immer einfach möglich ist. Unterscheidungsmerkmale der digitalen Schädlinge sind meist die Art der Vermehrung, Verbreitungsweg sowie die "Aufgabe" des Schädlings.

Gefahren und Bedrohungen durch Viren

Viren stellen eine große Bedrohung für Daten sowie für Systeme und Dienste im Internet dar. Im Folgenden eine Übersicht über die häufigsten Probleme, die ein virenverseuchter Computer für den Benutzer und seine Umwelt im Internet verursachen kann:

  • Viren können auf dem infizierten Rechner sämtliche Daten inklusive der gesamten System-Software zerstören, was Datenverlust und/oder Unbenutzbarkeit des Systems nach sich zieht.
  • Viren können eine Art Zugangs-Software ("Trojaner") umfassen, die Angreifern über das Internet unbemerkten Zugriff auf Ihr System ermöglicht und den Angreifern die Steuerung und beliebige missbräuchliche Nutzung Ihres Computers ermöglicht.
  • Viren können einen Computer zum Ausgangspunkt für Angriffe auf Computer und Infrastruktur anderer Internet-Nutzer machen. Diese Angriffe von infizierten Systemen können auf anderen Systemen umfangreiche Schäden anrichten, was in manchen Fällen bis zur Strafverfolgung führen kann.
  • Viren können unter anderem dazu verwendet werden, um auf Ihrem Computer gespeicherte Daten auszuspionieren und Dritten zu übermitteln. Es gibt zum Beispiel Viren, die E-Mail-Adressen sammeln, die anschließend als Ziel-Adressen für den Versand von unerwünschten Werbe-E-Mails ("Spam") verwendet werden.
  • Viren sind im Allgemeinen so gestaltet, dass sie versuchen, sich ausgehend vom infizierten System möglichst schnell im Internet weiterzuverbreiten. Dieser Vorgang kann sowohl die Arbeitsgeschwindigkeit des betroffenen Rechners als auch die Geschwindigkeit der Internet-Verbindung beträchtlich verlangsamen. Weiters könnte der dadurch hervorgerufene zusätzliche und unbemerkte Datenverkehr erhöhte Kosten für die Internet-Anbindung verursachen.
  • Viren können auch als so genannte "Dialer" in Erscheinung treten. Dabei wird ohne Ihr Wissen und Zutun mit Hilfe Ihres Modems/ISDN-Adapters eine kostenpflichtige Servicenummer ("Mehrwertnummer") angerufen, was zu hohen Kosten führen kann, die über die Telefonrechnung eingehoben werden.
  • Viren können durch Angriffe und durch die großen versendeten Datenmengen zur Beeinträchtigung der Internet-Infrastruktur führen, beispielsweise zur Nicht-Erreichbarkeit von Diensten.
  • Viren können durch den Versand von unzähligen Virus-Kopien und unerwünschten Werbe-E-Mails ("Spam") E-Mail-Postfächer ("Mailboxen") in relativ kurzer Zeit vollständig verstopfen, sodass erwünschte eMails nicht mehr zugestellt werden können.

Virenbekämpfung

Viren stellen eine große Bedrohung für Daten sowie für Systeme und Dienste im Internet dar. Im Folgenden eine Übersicht über die häufigsten Probleme, die ein virenverseuchter Computer für den Benutzer und seine Umwelt im Internet verursachen kann:

Wenn Sie den kostenlosen Virenfilter in der Myzone für Ihren E-Mail Account aktiviert haben, dann werden alle Ihre Mails automatisch auf Viren untersucht. Infizierte Nachrichten werden nicht zugestellt und der Absender (soweit bekannt) erhält eine Benachrichtigung, daß seine E-Mail infiziert war und aus diesem Grund die Zustellung abgelehnt wurde.

Um einen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten werden unsere Virenscanner mehrmals täglich aktualisiert. Dennoch ist es umbedingt empfehlenswert, ein Antiviren-Programm auf Ihrem Computer zu installieren. Auf Grund der Tatsache, daß auch Antivirus-Hersteller im Schnitt mehrere Stunden brauchen, um einen neuen Virus zu erkennen und entsprechende Updates zu veröffentlichen, ist es weiters unumgänglich, Dateianhänge in E-mails nur dann zu öffnen, wenn diese 100%ig vertrauenswürdig sind. Viren zielen mittlerweile hauptsächlich darauf ab, den Text der E-Mail so zu formulieren, daß Neugierde erweckt wird, bzw. daß versucht wird, das Vertrauen des Empfängers zu erlangen, um Ihn so zum Öffnen des Dateianhangs zu bewegen. Überlegen Sie daher bitte lieber mehrfach, ob und welchen Dateianhang Sie öffnen.

Unser Virenfilter markiert alle E-Mails mit einer zusätzlichen Kopfzeile. Diese sieht wie folgt aus: X-Virus-Scanned: by AMaVis on hostname.utanet.at

Jegliche anderwertige Markierungen, die angeblich von UTA oder UTANET stammen, sind gefälscht. Auch wenn sich diese im E-Mail-Text wiederfinden.

 
 
 

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