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September 2010, Ausgabe 10

Tiefe Temperaturen und satte Regenschauer laden derzeit nachdrücklich zu gemütlichen Nachmittagen auf der Couch ein. Für Leseratten die beste Gelegenheit, frische, spannende Stoffe zu besorgen. Dafür muss man nicht einmal in die Buchhandlung laufen: Neben dem Hörbuch-Trend sorgen E-Books – insbesondere dank praktischer Endgeräte – für neue Leseerfahrungen.
Eigentlich sind E-Books nichts anderes als die elektronische Ausgabe gewöhnlicher Bücher. Man kann sie auf den PC laden und dort konsumieren (gratis testen zB. bei E-Bookshop beam). Vielleser schwören jedoch immer öfter auf eigene E-Book-Reader.
Diese digitalen Endgeräte (bekannteste Modelle sind der Kindle von Amazon und der Reader von Sony) sind mittlerweile ähnlich schwer und groß wie ihre papierenen Geschwister. Sie können in der Regel Hunderte Bücher auf einmal speichern (die Bibliothek im Buch), wiewohl das deutschsprachige Angebot noch um einiges geringer ist als das englischsprachige.
Gute Geräte zielen darauf ab, die Sinnlichkeit und Haptik, das tatsächliche Angreifen analoger Bücher, nachzuahmen: Man blättert mit dem Finger vor und zurück (Touchscreen), statt Papierschnipsel zwischen die Seiten zu stecken können beliebige elektronische Lesezeichen gesetzt werden. Schriftform und –größe sind häufig formatierbar und integrierte Lexika ersparen den Griff zu Fremdwörterbuch und Brockhaus. Da die Touchbeschichtung aber die Lesbarkeit (vor allem bei Sonneneinstrahlung) einschränken kann, verzichten manche Geräte auch auf entsprechende Features.
Beliebt sind E-Bücher natürlich auch auf Laptops, Smartphones oder iPads. Eigene E-Reader punkten jedoch mit elektronischem Papier: Es imitiert das Verhalten echter Farbe auf analogen Blättern und ist bei jedem Lichteinfallswinkel gestochen scharf zu lesen. Den typischen Ermüdungserscheinungen vom Lesen auf Flüssigkristall-Bildschirmen wird so vorgebeugt. Strom wird nur zum Umblättern verbraucht.
Augen zu - Bücher für die Ohren
Wenn man sich aber schon mal zu einem faulen Nachmittag entschlossen hat, braucht man nicht unbedingt selbst zu lesen: Hörbücher bringen Wohlklang in die gedruckte Literatur. Bestsellerlisten zeigen, was die Hörbuch-Fangemeinde gerade besonders gut findet.
Links und Hinweise:
