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November/Dezember 2010, Ausgabe 11

© Heinz Hasselberg, "Die Geige - Die Violine"
Some rights reserved. / Quelle: www.piqs.de
Wenn nach einem arbeitsreichen Herbst die ersten Schneeflocken fielen, rückte man dereinst in der typischen alpenrepublikanischen Familie auf der Ofenbank zusammen, um zu musizieren. Heute hat die "home grown music" ihren Stellenwert verloren - wenn auch viele dies an klassischen Familienfeiertagen bedauern. Hier lesen Sie, wie man per WWW "weihnachtsabendtaugliche" Instrumentenkenntnisse erlangt.
DAS Begleitinstrument unter dem Christbaum ist die Gitarre. Online-Kurse gibt es für absolute Anfänger, aber auch für Wiedereinsteiger, die eine Auffrischung oder gleich eine Umschulung zum Rockstar brauchen, nachdem sie die von den Eltern ambitioniert vorangetriebene Musikerkarriere in der frühen Kindheit an den Nagel gehängt haben. Wer Blogs liest oder in Foren selbst Anfragen stellt, der wird aus der Community rasch Geheimtipps zu brauchbaren Seiten bekommen.
Klaviertöne geben jedem festlichen Abend einen glanzvollen Rahmen. Ein paar Lektionen gehen sich bis Weihnachten noch aus: Video-Instruktoren lehren das Spielen ohne Noten. Mit etwas Feeling kann man - das versprechen einige Portale - ganz ohne Vorerfahrung rasch lernen, zu improvisieren.
Egal welches Instrument man in die Hand nimmt: Gehörbildung, Harmonielehre und Rhythmik zahlen sich aus - für den eigenen Spaß am Spielen, so wie für den Genuss der Zuhörer. Oktaven, Quinten, Terzen & Co kann man im Netz trainieren.
Notenkunde
Noten für Dauerohrwürmer sind online leicht zu finden. Blätter zu Weihnachtsklassikern stehen etwa auf musica.at zum Download. Eine effektive Seite für aktuelle Stücke ist wikifonia, auf der die Noten mit einem Mausklick transponiert werden können. Für moderne Songs gibt es auf my-piano.blogspot eine umfassende Klavier-Noten-Auswahl. Wer bei Google Notenblätter sucht, tippt am besten "music sheets" ein.
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