Tele2 Newsletter  

Februar/März 2011, Ausgabe 12

Uaaaah, der Lenz ist da! 

Schmetterling

© Gerd Altmann, "Frühling wird es nun bald"
Quelle: pixelio.de

Die Frühjahrsmüdigkeit ist ein Phänomen, über das die Medizin rätselt und die Bevölkerung klagt, während die Bewohner vieler anderer Länder darüber nicht einmal ansatzweise Bescheid wissen. Alles über den Frühling, wie man seine Sonnenseiten genießt und die Schattenseiten bewältigt.

Der deutsch-französische TV-Sender arte machte sich einmal in einem originellen Clip darüber lustig, dass die Deutschen direkt vom Winterschlaf in eine Phase der ausgeprägten Antriebslosigkeit taumeln. Im Französischen gäbe es kein Wort für die Frühjahrsmüdigkeit, hieß es dort, und was man nicht benennen kann, das existiert nicht. Sehr praktisch!

Aber leider gibt's im Österreichischen sowohl den Begriff als auch die dazugehörigen Symptome: Ausgerechnet die ersten Sonnenstrahlen lassen den Kreislauf in den Keller rasseln, der Kopf schmerzt, man ist schlapp und matt.

Die Wissenschaft liefert dafür mehrere mögliche Erklärungen: Die extremen Wetter- und Lichtwechsel beanspruchen den Organismus und auch der Blutdruck, der im Winter aufgrund der Kälte tendentiell höher ist, sinkt. Dazu kommt noch, dass sich die beiden Hormone Serotonin und Melatonin erst einpendeln müssen. Die Produktion von Serotonin, dem sogenannten „Glückshormon" steigt mit zunehmendem Licht, während das "Schlafhormon" Melatonin nur in der Dunkelheit freigesetzt wird.

Doch Frühjahrsmüdigkeit ist kein Schicksal:

Tipp 1: "Lass die Sonne rein" – An die frische Luft gehen und dabei keine Sonnenbrillen tragen: Licht auf der Netzhaut hemmt die Melatonin-Produktion.

Tipp 2: "Frischkost" - Der Frühling ist die beste Zeit für einen Bummel am Bauernmarkt - eine Gelegenheit, um von der Tiefkühl- und Supermarktkost auf frisches Gemüse der Saison umzusteigen. Erste Feldfrüchte, wie Spargel (Folsäure, A -, B-, C- und E-Vitamine) beinhalten genau die Vitalstoffe, die man selbst zum Munterwerden braucht.

  • Kleine Mahlzeiten essen, Rohkost- oder Obsttage einlegen
  • Auf leichte Ernährung umstellen. Dampfgaren statt Anbraten oder Kochen. So bleiben wichtige Nährstoffe erhalten.
  • Auf gekaufte Soßen verzichten (meist hoher Fettanteil) - besser selbst zubereiten.

Tipp 3: "In Schwung kommen" - Bewegung im Freien kurbelt das Immunsystem an. Auf das Wohlgefühl achten und nicht Übertrainieren: Laufen ohne Schnaufen oder Joggen mit der richtigen Technik, Walken, Spazierengehen.

Wer sich noch nicht aus der Höhle raus traut: Indoor schwitzt man auch ganz ordentlich bei Aerobic, Pilates oder ganz neuen Methoden wie Ballooning (Video) und Shiatsu aktiviert die Selbstheilungskräfte.

Die Übergangszeit zwischen dem kalten Winter und dem lauen Frühlingsbeginn ist ideal für einen Wellness-Ausflug, zum Beispiel in die neu gestaltete Therme Wien:

Die Therme Wien verändert. Unbewusst oder bewusst taucht man in eine Landschaft aus Ruhe und Gelassenheit ein. Hektik und der Kopf voller Gedanken werden am Eingang abgegeben. Die Zeit verliert an Bedeutung. Übrig bleibt: man selbst. Und das mitten in der Stadt und mitten in der Natur.

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