Tele2 Newsletter  

Februar/März 2011, Ausgabe 12

E-Mail für dich! 

At-Symbol

© Heinz Hasselberg, "173 - Das @ Symbol"
Some rights reserved. / Quelle: www.piqs.de

Brieftauben, Rauchzeichen und Telegramme haben einiges gemeinsam. Sie ermöglichen die Übermittlung von Botschaften in mehr oder weniger entfernte Gebiete. Und sie gehören längst der Vergangenheit an. Heute werden Nachrichten elektronisch und annähernd mit Lichtgeschwindigkeit durch Leitungen gejagt. Hier lesen Sie, was Mailprogramme können und was hinter SMTP, POP3 und IMAP steckt.

Der Siegeszug der E-Post ist ungebrochen. Rund 90 Prozent der österreichischen Online-Haushalte nutzen ihren Internetzugang zum Senden und Empfangen von Mails. Wer seine Nachrichten nicht im Web-Browser (zum Beispiel bei GMX und Hotmail) bearbeiten möchte, benötigt ein anderes Programm. Diese E-Mail-Clients (etwa Outlook, Thunderbird) ermöglichen es, Mails zu schreiben, zu lesen und auf dem eigenen Rechner zu speichern, ohne permanent online zu sein. Die Internetverbindung wird nur zum Verschicken und Erhalten der Botschaften genutzt.

Dabei kommen verschiedene technische Regeln (Protokolle) zum Einsatz: Das SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) kümmert sich um den Versand, während das POP3 (Post Office Protocol) das Empfangen und Übertragen der Mails auf den eigenen Rechner übernimmt. Eine andere Möglichkeit bietet das IMAP (Internet Message Access Protocol), welches das Lesen und Bearbeiten empfangener Nachrichten direkt auf dem Server ermöglicht, ohne sie herunterzuladen.

Bevor ein Mail-Programm funktioniert, muss man es konfigurieren. Dazu sind meistens folgende Informationen nötig:

  • Der Benutzername und das Passwort für den Empfang der Nachrichten
  • Zum Lesen die Adresse des IMAP-Servers bzw. zum Abrufen die des POP3-Servers (z.B.: pop.tele2.at)
  • Benutzername und das Passwort für den Versand (oft ident mit den Empfangsbenutzerdaten)
  • Adresse des SMTP-Servers (z.B.: smtp.tele2.at)


Outlook
ist unter den Mail-Clients dominierend. Microsofts Mail-Programm weist eine große Funktionsbreite und einen umfangreichen Kalender auf. Outlook ist allerdings kostenpflichtig. Daher lohnt sich die Suche nach Alternativen. Der Thunderbird von Mozilla stellt eine solche dar. Allerdings nur, wenn es um die reine Mail-Funktionalität geht. So ist im Thunderbird beispielsweise kein Kalender integriert. Mittels Plug-Ins oder Add-Ons kann man den „Donnervogel“ aber mit zusätzlichen Funktionen anreichern.


Amüsantes und Interessantes:

  • Ein Witz, der zeigt, warum die korrekte Eingabe der E-Mail-Adresse des Empfängers essenziell ist
  • Eine nicht ernst gemeinte Antwort auf die Frage, warum elektronische Post erfunden wurde, gibt dieses Video
  • Ein 3sat-Artikel über die Geschichte des ersten E-Mails
  • E-Mail und Recht
  • E-Mail-Disziplin als Spiel
  • Garfield-Mini-Story zum Thema

 

 
 
 
 
 

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