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April 2011, Ausgabe 13

Finden statt Suchen 

google

© Rike / pixelio.de

Wer kennt das nicht? Elendslange Trefferlisten, dutzende Klicks und trotzdem keine Antwort auf eine brennende Frage: Die Suche nach Informationen im Internet lässt so manchen User verzweifeln. Doch es gibt kleine Tricks, um zu effizienten Ergebnissen zu kommen.

Branchenführer Google beispielsweise bietet einige ganz einfache Möglichkeiten, die Suche zu verfeinern. Erster Tipp: Einfach ist gut. Also beispielsweise nach „Kopfschmerz“ statt „mir tut der Kopf weh“ suchen. Auch „Wetter Eisenstadt“ liefert bessere Ergebnisse als „Wetterbericht Eisenstadt im Burgenland“.

Weitere Verbesserungen lassen sich durch die "Erweiterte Suche" erzielen. Hier können die Ergebnisseiten auf eine bestimmte Sprache, einen Zeitraum (nur aktuelle Ergebnisse)  oder "jugendfreies" Material eingeschränkt werden. Außerdem sollte man sich bereits vorher überlegen, ob man normal im Web oder konkret nach Bildern, Videos beziehungsweise Nachrichten suchen will. Allgemeine Sucheinstellungen können hier festgelegt werden.

Praktisch für die Urlaubsvorbereitung ist ein integrierter Währungsrechner. Gibt man etwa „100 USD in Euro“ in die Suchzeile ein, spuckt Google "100 US-Dollar = 70,4920344 Euro" (je nach tagesaktuellem Kurs) aus. Ähnliches gilt für die Umrechnung von Einheiten: „13 Meilen in km“ ergibt "13 Meilen = 20,921472 km". Einfach zu finden ist auch Kartenmaterial. Bsp.: "Karte Wels".

Gut funktioniert auch, unvollständige Fragen zu stellen und die Suchmaschine die Leerstellen ausfüllen zu lassen. Dazu muss man lediglich im Suchfeld ein Sternchen (*) an der Stelle des Satzes oder der Frage eingeben, die noch ergänzt werden soll. Beispiel: "Kolumbus entdeckte *". Übrigens: Die Groß-/Kleinschreibung spielt bei der Suche keine Rolle und auch Satzzeichen wie @#$%^&*()=+]\ werden in der Regel ignoriert.


Zukünftige Trends

Ganz neue Entwicklungen in diesem Bereich könnten die steigende Informationsflut und der Smartphone-Boom bringen. Immer wichtiger werden künftig wohl lokal relevante Ergebnisse. Denn: Wer in Graz ist und das Suchwort  „Schuhe“ eingibt, will vermutlich keinen Wikipedia-Eintrag lesen oder Schuhgeschäfte in Wien ausfindig machen.

Viel Hoffnung wird auch in die "semantische Suche" gesetzt: Interessiert sich jemand für die Automarke "Jaguar", so bekommt er derzeit auch jede Menge Internet-Seiten geliefert, die sich mit der Raubkatze gleichen Namens beschäftigen. Ein semantisches System würde dagegen wissen, dass „Jaguar“ verschiedene Bedeutungen hat und entsprechend beim User nachfragen, wofür man sich interessiert. Bis das funktioniert, wird es aber vermutlich noch etwas dauern…


SERVICE

Weitere Tipps zur Google-Suche sind hier zu finden.

 

 
 
 
 
 

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