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April 2011, Ausgabe 13

Ob Barcelona, München, Wien oder Graz – immer öfter machen sich Hobby-Schatzsucher auf in die Wildnis oder die entlegensten Winkel des Großstadtdschungels, um verborgene Gegenstände aufzuspüren. Auch in Österreich ist das sogenannte "Geocaching" inzwischen ziemlich angesagt.
Als Geocache bezieht man in einer Internet-Datenbank die Koordinaten eines Caches (vom französischen "cacher" für verstecken, wird ausgesprochen wie „Cash“) – meist ein Behälter mit Logbuch und diversen Tauschgegenständen – und macht sich mit einem GPS-Gerät auf die Suche. Bei den Angaben der Koordinaten steht auch der Schwierigkeitsgrad, so dass für die Familie ebenso etwas dabei sein sollte wie für den Extremsportler. Der nächste Schritt ist das Lösen eines Rätsels. Dabei kann es schon vorkommen, dass man in eine Kirche muss, um ein Relief zu entschlüsseln, oder in den Kanal, um dort Biegungen abzuzählen.
So hanteln sich die Abenteurer von einem Hinweis zum nächsten – und kriegen jedes Mal eine Spur serviert, die sie näher ans Ziel führt. Je nach Größe befindet sich im Cache bloß ein kleiner Zettel oder ein Logbuch, in dem sich der Finder eintragen kann. In größeren Caches sind auch kleine Belohnungen zu finden, etwa eine Figur aus einem Überraschungsei, die der Finder behalten darf, wenn er ein neues Geschenk hineinlegt. War man erfolgreich, kann der Fund auf der jeweiligen Internetseite eingetragen werden. So bleibt auch der ursprüngliche „Verstecker“ auf dem Laufenden.
TIPPS
