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Juni 2011, Ausgabe 14

Ran an die Steaks!

Grillen main

© Rainer Stum, "Gartengrill_3", Quelle: pixelio.de

Es ist wieder soweit: ein lauer Sommerabend, Würstel und Koteletts auf dem Rost und Gäste, die mit kühlem Getränk in der Hand ungeduldig auf ihr saftiges Stück Fleisch warten. Die Höhepunkte der Grillsaison stehen bevor und lassen so manchem Barbecue-Anhänger bereits das Wasser im Mund zusammen laufen. Für Laien ist das Brutzeln am Rost kein Kindergeburtstag. Aber keine Sorge, wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst.

Für einen Freiluftgrill eignen sich am besten Holz, Holzkohle oder Kohlebriketts. Besonders Hartholz von Buchen, Eichen und Birken erzeugt einen aromatischen Rauchgeschmack. Nach dem Anzünden sollte man allerdings mindestens eine Stunde einplanen. Erst wenn das Holz oder die Kohle wirklich durchgeglüht sind und keine Flammen mehr zu sehen sind, sollte aufgelegt werden. Achtung: Nicht überall ist das Grillen mit offenem Feuer auf dem Balkon erlaubt! Hier empfehlen sich Gas- oder Elektrogeräte.

Kuchen vom Grill
Was konkret auf dem Griller landet, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Manchen geht es wirklich nur um Fleisch, Salz und Feuer, andere bevorzugen kleine, kunstvolle Spieße wie indonesisches Sate oder gegrillte Forelle mit süß-saurer Sauce. Am beliebtesten sind hierzulande aber nach wie vor Würstel. Abwechslung schadet auch bei Dips und Saucen nicht. Und sogar Obst und Desserts kommen immer öfter direkt vom Rost.

Wer gesund grillen will, sollte auf alle Fälle verkohlte oder angebrannte Stellen wegschneiden. Damit überschüssiges Öl nicht in die Glut tropfen kann und die Gewürze nicht verbrennen, sollte man Alufolie oder Grillschalen verwenden. Ebenso empfiehlt es sich, kleine Schmankerl zu machen und dazu viele leckere Beilagen zu reichen. Tipp fürs perfekte Steak: Frisches Fleisch gibt auf Fingerdruck nach. Es darf nach dem Loslassen aber keine Delle zurückbleiben, sonst ist die Qualität mangelhaft.

Exotische Marinaden
Neben der Qualität der Grillwaren ist vor allem die Marinade entscheidend: Entweder puristisch mit frischen Kräutern, Gewürzen und hochwertigem Öl oder abgeschmeckt mit exotischeren Zutaten wie Kokosmilch. Ein bisschen Säure dazu, wie sie in Essig oder Apfelsaft enthalten ist, macht Steaks und Co. mürbe. Bei Fisch ist das nicht notwendig, der ist ohnehin schon zart.

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TIPPS


Wussten Sie, dass...

  • das Grillen mit einer Tradition von rund zwei Millionen Jahren die älteste und elementarste Kochmethode ist?
  • der Begriff "Barbecue" auf das einst im karibischen Raum gebräuchliche Wort "barbacoa" für Feuerstelle zurückgeht?

 

 
 
 
 
 

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