Tele2 Newsletter  

August 2011, Ausgabe 15

Weniger Social, mehr Media:
Google+ 

googlePlus

Gerd Altmann / pixelio.de

Egal ob Freunde, Familie oder Bekannte – viele Menschen in unserem Umfeld nutzen das soziale Netzwerk Facebook, um miteinander in Kontakt zu bleiben, sich mitzuteilen oder interessante Links und Videos zu verbreiten. Google will nun ebenfalls im Reigen der Social-Media-Plattformen mittanzen und hat das Netzwerk Google+ ins Leben gerufen. Der Unterschied zwischen den beiden Netzwerken ist auf den ersten Blick nicht sonderlich groß. Erst bei näherer Betrachtung erkennt man die Verschiedenartigkeit von Konzept und Bedienung.

Bei Google+ werden die eigenen Kontakte verschiedenen „Kreisen“ zugeteilt, wobei sowohl neue erstellt als auch vorhandene verändert werden können. Zu Beginn gibt es die Kreise „Freunde“, „Familie“ und „Bekannte“. Die hinzugefügte Person muss den Kontakt, anders als bei Facebook, nicht bestätigen. Das macht aber auch nichts, denn bei jedem Beitrag kann man angeben, für welche Personen oder Kreise er sichtbar sein soll.
Up-to-date bleibt man mit „Sparks“. Mit dieser Funktion kann man Neuigkeiten, wie sie auch bei Google News zu finden sind, aus beliebigen Bereichen verfolgen. Einfach „Forschung“, „Wirtschaft“ oder „Politik“ eingeben, speichern und lesen.

Auch Gefallen oder Begeisterung kann man ausdrücken. Mit „+1“ können ähnlich zur „Gefällt mir“-Funktion bei Facebook Beiträge, Kommentare, Videos oder Links bewertet werden.

Will man mit anderen „abhängen“, geht auch das. Hinter „Hangouts“ verbirgt sich die Möglichkeit, einen Videochat mit einer oder mehreren Personen oder ganzen Kreisen zu führen. Auch Youtube-Videos kann man auf diese Art gemeinsam ansehen. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit eines textbasierten Chats.
Googles Netzwerk fokussiert sich stärker als Facebook darauf, persönlich relevante Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen beziehungsweise zu filtern. Die Information hat bei Google+ stärkeres Gewicht als das Abbilden sozialer Beziehungen.

Da sich das Netzwerk noch in einer Testphase befindet, benötigt man derzeit noch eine Einladung von einem Freund, der bereits ein Profil auf Google+ hat. Bleibt abzuwarten, ob es dem frischgebackenen Medium auch gelingt, entsprechend viele Nutzer zu bekommen – denn ein paar einzelne Fäden machen noch kein Netz.

Weitere Meinungen, Stories und Infos finden sich unter:
www.spiegel.de
www.pcgames.de
derstandard.at
diepresse.com

 

 
 
 
 
 

Infos & Details Close